Rally Allgäu – Orient 2010

Eines der letzten automobilen Abenteuer dieser Welt, die Old- und Youngtimerrallye vom Allgäu in den Orient startet am 30. April 2010 zum fünften Mal in Oberstaufen. Sie ist auch 2010 die Low Budget Rallye für Leute, die das kalkulierbare Abenteuer wünschen – wie meine Schwester Andrea Keiß und Ihre Freundin Melanie Krämer die ebenfalls mit einem Fahrzeug am Start sind. Sie ist eine preiswerte Alternative zur fertig gemachten Paris-Dakar für gute Menschen, die wenig positiv verrückt sind und starke Teams.
Die Allgäu-Orient-Rallye soll Spaß und Freude bringen. So nebenher dient sie zur Völkerverständigung, zum Kontakt mit anderen Kulturen und am Schluss bleibt sogar noch was für einen guten Zweck. Sie wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmer wirklich “eines der letzten automobilen Abenteuer dieser Welt” bescheren.
Wegen diesen Zielen hat die Allgäu-Orient-Rallye schon seit Jahren einen ganz besonderen Partner gefunden, der zwar kein Geld, aber dafür einen guten Namen mit guten Verbindungen hat: DIE VEREINTEN NATIONEN mit ihrem World Food Programm WFP.
Idee und Hintergründe der Rallye
Angefangen hat alles mit einer Schnapsidee! Ein zahlbares Abenteuer mit kalkulierbaren Risiken für positiv verrückte Menschen sollte es werden: Die Antwort auf Paris Dakar.
Dank guten Freunden in Jordanien war das Ziel klar: Amman, weil dort tolle Menschen leben.
Über den Startort wurde auch nicht lange verhandelt: Oberstaufen, weil dort die Ideengeber leben und weil dort die Gemeinde und die Menschen auch für ausgefallene Dinge offen ist. Außerdem haben wir hier mit der Fahnensektion einen tollen Verein gefunden, der den Organisatoren das Vorstartfest, das Festzelt und eine Menge an Arbeit abnimmt.
Sieger der Allgäu-Orient Rallye ist das Team, das komplett am Ziel angekommen ist und die im Roadbook aufgeführten Aufgaben und die Sonderprüfungen am besten erfüllt hat.
Erster Preis ist ein echtes Kamel!!!!!
Das Kamel muss wohl leider in Jordanien bleiben und kannte von den Gewinnern jederzeit besucht werden. Wie die Winner 2006, das Outlaw-Airforce-Team bitter erfahren musste ist es nämlich wegen in Deutschland bestehenden Einfuhrbestimmungen trotz Engagement und Geld nicht moglich, ein Kamel aus Jordanien einzuführen.. Wenn es ein Team natürlich trotzdem schaffen sollte, alle rechtlichen Hürden zu meistern, steht einer Ausreise nichts im Wege.
Die bisherigen Gewinnerteams haben das Kamel einem jungen Beduinen zur Verfügung gestellt. Somit haben Sie für einen armen Menschen eine Existenz geschaffen
Die Veranstaltung soll kein Rennen sein. Es gelten die Regeln der Straßenverkehrsordnungen. (Außer bei bestimmten Sonderprüfungen) Die Route auf dem Landweg nach Jordanien ist frei wählbar. Autobahnen und Mautstraßen, sowie Navigationssysteme sind tabu.
Und übernachtet werden darf nur in mitgenommenen Zelten oder in Unterkünften, die im Schnitt nicht mehr als 11,11 Euro pro Nacht kosten.
Also es soll an erster Linie Spaß für wenig Geld und am Schluss für einen guten Zweck sein!
Hier gehts zum Team Quersumme
Quelle: Rally Homepage



